Artikel mit dem Tag "Wissenswertes"



Und plötzlich ist sie da – die Herbstzeitlose! Ein zart rosavioletter Tupfen in der Wiese, bezaubernd schön. Der Herbst rückt näher, auch wenn im Kopf noch Sommer ist. Sie ist eine der ersten Herbstkünderinnen und es stimmt mich immer ein bisschen wehmütig, wenn ich die erste Blüte entdecke. Denn sie gilt ebenfalls als Winterkünderin. Auch wenn sie noch so giftig ist, sie war und ist eine alte Heil- und Hexenpflanze, natürlich nur in kundigen Händen. Von ihrer Geschichte könnt ihr hier lesen ...

so holt man sich den Wald nach Hause.
Tannenspitzenhonig, ganz einfach selbst gemacht. Als ich Ende Mai meinen Honig zubereitet habe dachte ich, warum das Rezept nicht an andere weitergeben. Es bringt so viel Freude und Wohlfühlen und man braucht wirklich ganz wenig Zutaten. Eine davon, ist ein wunderbarer Waldspaziergang. Eine weitere ist die Zeit, die man im Wald verbringt - Streicheleinheiten für Seele und Gemüt und die nächste kommt uns Frauen ja schon in unseren Genen entgegen - wir sammeln gerne, sicher auch Tannenspitzen.

Wandert man Anfang Juni auf der Schwäbischen Alb durch die mit Hecken begrenzten Wiesen, sieht man dazwischen blühende Holunderbüsche. Wenn man vor den riesigen, sahnig-weißen Blütentellern steht, kann man die Heilkraft förmlich riechen. In alten Büchern wird geschrieben, dass der gesamte Holunder eine wirksame Heil- und Zauberpflanze ist. Über den Hollerbusch gibt es Mythen, Sagen und Legenden im ganzen europäischen Raum. Ein wenig von allem habe ich für euch zusammengetragen

Muckefuck und Zauberpflanze ...
Muckefuck - wer kennt ihn nicht, diesen Namen. Wurden doch von unseren Eltern oder Großeltern allerlei Geschichten über den Zichorienkaffee erzählt. Doch wusstet ihr auch, dass die Wegwarte eine Zauberpflanze ist und dass sie schon bei den alten Ägyptern für magischen Handlungen eingesetzt wurde? Viel mystisches rankt sich um die Wegwarte, mehr dazu im Blog …

als Tee, für Öl, als Salbe, als Färbemittel und für ein bisschen Liebeszauber. Mit den Blütenblättern der Ringelblume kann man zum Beispiel Butter oder Quark färben. Oder man nimmt die Blümchen als leuchtende Aufheller für die Seele, einfach nur zum Anschauen und schön finden. Oder .... vielleicht rührt man sich doch die Salbe zum Träumen an?

ob als Öl, Tee oder auch weil der Duft des getrockneten Krauts so fein riecht, ich liebe das Johanniskraut mit seinen leuchtend gelben Blüten. Sie sind Kinder des Lichts und für mich der Inbegriff eines schönen, heißen Sommers. Johanniskraut, auch Hartheu genannt, wirkt ausgleichend und beruhigend. Wie man nach einem ausgiebigen Sonnenbad den Sonnenbrand lindern kann oder wie man an einem kalten Winterabend den dunkelroten Tee genießt, hier bekommt ihr die Rezepte ...

von der Schlüsselblume ...
sie ist eine der ersten Frühlingboten, die unser Herz nach der kalten Jahreszeit erfreut, ein leuchtend gelbes Geschenk der Natur. Viele Sagen ranken sich um die Schlüsselblume, wie die ihrer Herkunft und ihren heilenden Kräften. Und wie man weiß, sind alte Geschichten meist mit suchen und finden verborgener Schätze verbunden ... Alle Arten der Schlüsselblume stehen unter Naturschutz und dürfen weder gepflückt noch ausgegraben werden. Rezepte und den Tipp zur Schatzsuche findet ihr im Artikel.

Wenn die Vorweihnachts-Hektik hinter einem liegt, endlich Ruhe eingekehrt ist und es nach Tannenbaum duftet, da hat der eine oder andere Leser vielleicht das Bedürfnis nach „Seelengroßputz“. In den „zwölf Nächten zum Bereinigen“ werden die Wohnräume ausgeräuchert und auch man selbst fühlt sich danach jedes Mal leichter. Dinge die fast jeder zuhause hat, wie ein Blumenuntersetzer aus Ton, getrockneter Salbei, ein paar Körnchen Weihrauch, Räucherkohle und Kerzen, mehr braucht man nicht.