Ihre Gesundung in den besten Händen

dieser Satz kam mir am Anfang meines Weges zur Heilerin in den Sinn, bis heute habe ich ihn behalten, er ist nach wie vor mein Leitfaden.

dagmar hiller portrait
Leben ist ... sich an schönen Momenten zu erfreuen

Dass die Berührung meiner Hände eine ganz besondere Auswirkung hat, stellte ich schon als junges Mädchen fest. Schon damals lösten sie Reaktionen aus. Wenn ich jemand die Hände hielt, wurden Unruhe, Anspannung und Seelenschmerz weniger.

Ich berührte gerne, war und bin ein Anfassmensch. Meine Hände sind wie Augen, sie erkennen, wo sie berühren sollen.

 

Strich ich über eine schmerzende Stelle, ließ die Hände dann ohne Druck liegen, entkrampfte sich der Punkt, der Schmerz wurde weniger oder verschwand ganz. Ich spürte während der Berührung ein Strömen, Ziehen oder Stechen in den Händen. Es hörte erst dann auf, wenn ich eine Erleichterung des Berührten spürte.

Ich nahm mein Tun aber als gegeben hin, dachte nicht darüber nach, es war halt so.

Dass das was ich spürte, das Übertragen der Heilkraft war, wurde mir bei dem ersten "Werde Heil Seminar" das ich besuchte, erklärt. Ich war bis dahin völlig ahnungslos, was das Thema "Geistiges Heilen" anbelangte.


Das plötzliches Wissen von Ereignissen, das Sehen dieser Vorgänge und das Eintreffen der Vorhersagen, war mir gut bekannt, es gehörte schon immer zu meinem Leben.

Verstehen und erklären konnte ich alles aber erst mit dem Wissen von heute.

Die Begegnung mit der bekannten Schweizer Heilerin Renée Bonanomi im Jahr 1994 half mir endlich weiter, und ich beschloss 1996 eine Ausbildung als Medium und Geistheilerin bei ihr zu beginnen.

Durch die Heilarbeit und die vielen Fortbildungen haben sich meine sensitive Wahrnehmungen wie, das Sehen im Körper des Menschen, das Erkennen seiner wahren Bedürfnisse und was sich hinter der Schutz-Maske in seiner Seele verbirgt, verfeinert und vertieft.

 

Die Erleichterung eines Klienten sich nicht mehr verstecken zu müssen, sein zu können wie er wirklich ist und ohne die  Angst nicht mehr geliebt zu werden leben zu können, ist für mich nach Abschluss einer Behandlung ein wunderbares Geschenk.

 

Der Körper braucht die Krankheit nicht mehr, die Seele wurde gehört.

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Von 1996 bis 2006 hat Renée Bonanomi mich ausgebildet und begleitet. Sie hat mir die Kraft und das Selbstvertrauen gegeben, unerschütterlich an meine Fähigkeiten zu glauben und ihnen zu vertrauen.

So, wie ich es bis heute bei meinen Klienten, Seminarteilnehmern und Schülern handhabe, indem ich sie in ihrem "sich selbst vertrauen, an sich glauben" unterstütze und ihre Zuversicht in ihr Können oder im Krankheitsfall an das Vertrauen in die Gesundung stärke.

Während dieser Zeit vertieften sich positive Erlebnisse und Heilerfolge mit Hilfesuchenden, und schon 1999 nahm ich meinen ganzen Mut zusammen und entschied mich, die Tätigkeit als Stylistin aufzugeben, um mich ganz meiner Heilenden Berufung zu widmen.

Doch hatte ich kaum Gelegenheit zum Üben.

Es macht einen grossen Unterschied, ob man mit Freunden und in der Familie praktiziert, oder mit unbekannten Menschen.

Da es mir zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht möglich war in Deutschland als Heilerin zu arbeiten, bot mir eine Schweizer Kollegin an, sie in der Praxisarbeit zu unterstützen.

So pendelte ich ständig zwischen Biel und Stuttgart hin und her, konnte dadurch meiner Berufung folgen und durch die Arbeit mit vielen seelisch und körperlich kranken Menschen noch sehr viel dazulernen.


Auszug aus einem Interview, Juni 2010
von Nicole Carina Fritz, freie Journalistin / Stuttgart

... dass meine Hände eine heilende und beruhigende Wirkung haben, wurde mir erst während meiner Ausbildungszeit als Heilerin bewusst".
Auch schon vorher, als selbstständige Stylistin berührt sie oft die Menschen und hört den Satz: "du hast so gute Hände, lass sie noch ein bisschen auf meinem Rücken, das tut mir so gut."
Dagmar Hiller, sowieso ein "Anfassmensch", berührte weiter und dachte sich nichts dabei. Wieso auch, weder in der Familie noch im Freundeskreis gab es Kontakte zu Heilern.

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"Wie das bei ganz vielen Menschen so ist, kam dann mit etwa 40 Jahren so ein subtiles Gefühl, dass sich in meinem Leben etwas ändern muss", sagt Dagmar Hiller. Zu diesem Zeitpunkt hat sie im Grunde einen 24- Stunden-Job. "Ich war einfach so fertig und müde, wusste aber nicht wie ich etwas ändern sollte, ich musste ja arbeiten."
Auf einer Esoterikmesse in der Stuttgarter Liederhalle bekam sie dann erste Hinweise. "Ich habe mir von einer Frau aus der Hand lesen lassen und sie sagte zu mir: "merkst du nicht, dass etwas passiert, wenn du andere Menschen berührst? Klar, hatte ich das schon erfahren, aber ich dachte mir nichts dabei".
Die Handleserin gibt Dagmar Hiller den Tipp, sich jemand zu suchen der ihr auf den Weg hilft, alleine würde sie es nicht schaffen.
Es dauert zwei Jahre und einen weiteren Besuch bei ihr, bis dieser Weg konkretere Formen annimmt. "Rein aus Neugier bin ich wieder auf die Messe zu dieser Handleserin gegangen und sie empfahl mir eine Schweizerin in Bern. Sie wusste außerdem, dass bei ihr am Wochenende eine Ausbildung beginne.
Ich sagte alle meine Termine ab und bin dann zu diesem Seminar gefahren: ich wollte wissen was mit meinen Händen ist."

Vor Ort ist Dagmar Hiller fast unangenehm überwältigt von der Menschenmenge, die zu diesem Seminar angereist ist.
Gleichzeitig fühlt sie sich auch 'merkwürdig angekommen'. "Zum Schluss des Seminars habe ich bei meinem Sitznachbarn die inneren Organe gesehen, es war wirklich unappetitlich und auch sehr beängstigend für mich!" Auch Aura- und Chakrafarben blieben für Dagmar Hiller plötzlich nicht mehr unsichtbar. "Das Sehen fühlte sich in mir an wie Prüfungsangst."
In den folgenden zehn Jahren besucht Dagmar Hiller zahlreiche Heilerseminare, auch heute noch fährt sie immer wieder für ein paar Wochen in die Schweiz, um ihre Kenntnisse zu vertiefen.
"Ich sehe einfach, wenn in einem Körper, in der Seele etwas nicht in Ordnung ist," bringt Dagmar Hiller ihre Fähigkeiten auf den Punkt. Allerdings wird sie erst aktiv, wenn der Betroffene auf sie zukommt und nachfragt. "Aber ich sage dann zum Beispiel nicht, 'du hast Darmkrebs'. Ich gebe den Tipp sich doch mal entsprechend untersuchen zu lassen. Und meistens wurde ich durch den behandelnden Arzt bestätigt".
Überhaupt ist es Dagmar Hiller wichtig, dass Heiler und Ärzte zusammen arbeiten. "Im Idealfall ergänzen sich beide mit ihrer Arbeit zum Wohle des Menschen".
Als sich Dagmar Hiller auf den Heiler-Weg macht, war Heilen noch fast ein Tabuthema: "Im Gegensatz zu heute war Geistiges Heilen unbekannt und wer es kannte, hat nicht öffentlich darüber gesprochen.
Wenn ich doch erzählte, dass ich kraftvolle Hände habe, wurde ich misstrauisch betrachtet und oft auch abgelehnt" erinnert sie sich".
Zwar hatte Dagmar Hiller selbst mit Religion und Spiritualität nie etwas am Hut und auch während der ersten Heilerausbildung wusste sie noch nicht so recht, 'was sie da eigentlich macht', aber 'das Wissen wächst mit der Arbeit' und bald wird ihr der Umgang mit der heilenden Energie so selbstverständlich wie die Tätigkeit als Stylistin.
"Ich sah einfach wo ich hinfassen musste, es war, als ob ich das Licht anknipse," sagt Dagmar Hiller und auch ihre damaligen Kunden profitierten von ihren neuen Kenntnissen. Bewussten Kontakt mit der Geistigen Welt hat sie noch nicht - sie berührt einfach gern, ohne zu denken.
"Der Kontakt kam erst, als ich anfing zu meditieren und es war der Beginn vom 'Nichts - der Unendlichkeit der inneren Weite, dem Strahlen des inneren Lichts'. Viele Menschen die meditieren erwarten ja etwas, zum Beispiel, dass sie Stimmen hören oder Bilder sehen, diese Erwartung muss ein Heiler 'wegtrainieren'. Denn das eigentliche Ziel beim Heilen ist eine 'innere Leere', nur dann kann die göttliche Energie ungehindert fließen."
Dagmar Hiller hatte das Wesentliche begriffen: man muss sich 'leer' machen können, sein Ego hinten anstellen, um mit der geistigen Energie zu arbeiten. "Es ist wie mit Strom oder Wasser: Beide brauchen eine Leitung, aber ein Wasserrohr oder ein Kabel nehmen sich nicht wichtig. Auch ich bin als Heiler nur Medium für die Energie".
Diese wichtigste Grundlage des Geist-Heilens vermittelt Dagmar Hiller heute Ihren eigenen Schülern.
Die Auftragslage der gut gebuchten Stylistin wurde im Laufe ihrer Heiler-Ausbildung immer dünner, dafür kontaktieren Dagmar Hiller immer häufiger Menschen, die sich bei ihr Linderung und Entspannung erhoffen.
Schließlich gibt sie ihre Tätigkeit als Stylistin auf, um sich ihrer neuen Berufung zu widmen.
"Ich freue mich, wenn ich jemand auf seinem Heilungsweg unterstützen kann und es ist für mich wirklich faszinierend, was dabei alles möglich ist" sagt sie und hilft bei körperlichen und seelischen Beschwerden aller Art.

Dagmar Hiller, die manchmal auch von Kliniken zur Unterstützung geholt wird, zieht aber auch Grenzen:
"Ich behandle zum Beispiel keine schwer herzkranken Menschen, Epileptiker oder Personen, die wegen tiefer Depressionen schon über einen langen Zeitraum Medikamente einnehmen."