die Raupe und der Schmetterling,

mit einer kleinen Übung für die Selbstheilung,

wenn sich die Leichtigkeit mal wieder versteckt hat.

Eine Raupe wird leichter, während sie sich entwickelt, aber der Mensch bleibt gleich.

Könnten Raupen fliegen, wir würden uns ganz schön wundern, über die  schweren Brummer in der Luft. Recht beschwerlich sieht es aus, wie sie sich mit ihren Bauchfüßen auf dem Boden vorwärts bewegen.

Schachbrettfalter auf einer violetten Tauben-Skabiose, im Hintergrund die grünen Pflanzen am Waldrand bei Melchingen, Schwäbische Alb

Ist ein Schmetterling mit seinen langen, filigranen Beinchen auf dem Boden unterwegs,

sieht das elegant und spielerisch aus. Er vermittelt ein Gefühl von Leichtigkeit.

An manchen Tagen fühlen wir uns wie die Raupe, an anderen Tagen wie ein Schmetterling. Wir sind entweder das eine, oder das andere. Wir sind Menschen, wir sind bleibend.

Wir fühlen uns nie wie eine Raupe, die zum Schmetterling wird.

Schweregefühle entstehen, wenn man sich Sorgen macht, Ängste hat oder in Not ist.

Das Gefühl der Leichtigkeit wird in uns von Liebe, Glück, Freude und mehr von diesen schönen Dingen ausgelöst.

Die Leichtigkeit steigt auf und flacht wieder ab. Doch wie gerne würden wir für immer in diesem Wohlfühlmodus bleiben. Leider gelingt das nicht auf Dauer. Wir brauchen die Glücksgefühle oder auch Erfolg dazu.

Aber es geht auch ohne das, wir können uns die Leichtigkeit herholen.

Wirklich, ich hab es ausprobiert und mir hilft es.
Wir brauchen dazu nur unsere Fantasie, dann können wir schweren Raupen auch fliegen, schweben und gleiten.

Versuch doch mal meine Methode.

Wenn das Leben mal wieder zu »raupig« wird, setz dich an einen ruhigen Platz, lehn dich zurück und schließ die Augen. Nicht denken, jeden Gedanken der kommt - löschen!

Einige Male tief ein- und ausatmen, dann normal weiteratmen, bis du ein gutes Gefühl in dir spürst.

Dann stellst du dir einen Schmetterling im Flug vor und versuchst nun, dich in ihn einzufühlen, werde der Schmetterling, spüre deine Leichtigkeit. Stell dir nun in Gedanken vor, wie er von Blüte zu Blüte flattert, sich hier und dort ein Tröpfchen Nektar holt. So mühelos und unbeschwert sieht das aus, so fröhlich, so leicht - du lächelst.

Schau dem Schmetterling zu, so lange wie möglich.

Wenn das »keine Lust mehr« Gefühl kommt, bilde mit beiden Händen Fäuste, mach diese

auf und zu, ( gut für den Kreislauf ) versuch zu gähnen und öffne die Augen.

Jetzt fühl mal in dich hinein, ist es nicht ein wenig anders geworden in dir? Weniger schwer und drückend?

Ach fein, ich freue mich, wenn diese Idee zur Leichtigkeit auch dir hilft.

Wir brauchen für unser inneres Wohlfühlen solche Bilder.
Sie helfen uns, schwierige Zeiten zu leben, machen positiv und zuversichtlich.
Sie heilen die Schwere.

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