Dagmar Hiller:
Ihre Gesundung in den besten Händen

1948 in Hannover geboren, stellte ich schon als kleines Kind fest, dass ich ziemlich 'anders' war.
Nicht nur mein Aussehen (von Geburt an zweierlei Haarfarben, fast mittig geteilt) sondern auch das 'wissen, dass gleich etwas geschieht' ließen mich anders sein.
Im Laufe meiner Entwicklung geriet dieses Wissen in Vergessenheit.

Dass ich die Gabe zum Heilen habe stellte ich dann in den 70er Jahren fest und 1996 beschloss ich, den Dingen auf den Grund zu gehen. Ich begann eine Ausbildung bei der Heilerin Renée Bonanomi in der Schweiz. Meine immer schon vorhandene intuitive Wahrnehmung und das mediale Sehen wurden durch diese Ausbildung noch verstärkt.
Die Erlebnisse und Heilerfahrungen vertieften sich und ich entschied mich
im Jahr 1999, die Tätigkeit als Heilerin aufzunehmen. Bei einer Schweizer Kollegin bekam ich dann die Chance, sie in der Praxisarbeit zu unterstützen.

Meine beruhigenden, kraftspendenden Hände und mein intuitives Wissen , meine sensitive Wahrnehmung, werden seither von vielen Menschen in außergewöhnlich belastenden, scheinbar ausweglosen Lebenssituationen, bei Gesundheitsstörungen, wie Krankheit, Ängsten oder Schmerzen, gerne in Anspruch genommen.

Auch führe ich mehrmals im Jahr die Seminare 'Einführung Geistiges Heilen' und 'Sonnentage für die Seele' - ein Gelassenheitstraining für Jedermann, durch.
siehe: News / Termine


Auszug aus einem Interview, Juni 2010
von Nicole Carina Fritz, freie Journalistin / Stuttgart.


...dass meine Hände eine heilende Wirkung haben, wurde mir erst während meiner Ausbildungszeit als Heilerin bewusst".
Auch schon vorher, als selbstständige Stylistin berührt sie oft die Menschen und hört den Satz: "du hast so gute Hände, lass noch ein bisschen dort liegen, das tut so gut."
Dagmar Hiller fand's lustig und dachte sich nichts dabei. Wieso auch, weder in der Familie noch im Freundeskreis gab es Kontakte zu Heilern.

"Wie das bei ganz vielen Menschen so ist, kam dann mit etwa 35 Jahren so ein subtiles Gefühl, dass sich in meinem Leben etwas ändern muss", sagt Dagmar Hiller. Zu diesem Zeitpunkt hat sie im Grunde einen 24- Stunden-Job. "Ich war einfach fertig und müde, wusste aber nicht so genau was ich tun sollte."
Auf einer Esoterikmesse in der Stuttgarter Liederhalle bekam sie dann erste Hinweise. "Ich habe mir von einer Frau aus der Hand lesen lassen und sie sagte zu mir: 'merkst du nicht, dass etwas passiert, wenn du andere Menschen berührst?' Klar, hatte ich das schon erfahren, aber ich dachte mir nichts dabei".

Die Handleserin gibt Dagmar Hiller den Tipp, sich jemand zu suchen der ihr 'auf den Weg hilft', alleine würde sie es nicht schaffen.
Es dauert zwei Jahre und einen weiteren Besuch bei ihr, bis dieser Weg konkretere Formen annimmt. "Rein aus Neugier bin ich wieder auf die Messe zu dieser Handleserin gegangen und sie empfahl mir eine Schweizerin in Bern. Sie wusste außerdem, dass bei ihr am Wochenende eine Ausbildung beginne.
Ich sagte alle meine Termine ab und bin dann zu diesem Seminar gefahren: ich wollte wissen was mit meinen Händen ist."

Vor Ort ist Dagmar Hiller fast unangenehm überwältigt von der Menschenmenge, die zu diesem Seminar angereist ist.
Gleichzeitig fühlt sie sich auch 'merkwürdig angekommen'. "Zum Schluss des Seminars habe ich bei meinem Sitznachbarn die inneren Organe gesehen, es war wirklich unappetitlich und auch sehr beängstigend für mich!" Auch Aura- und Chakrafarben blieben für Dagmar Hiller plötzlich nicht mehr unsichtbar. "Es fühlte sich an wie Prüfungsangst."

In den folgenden zehn Jahren besucht Dagmar Hiller zahlreiche Heilerseminare, auch heute noch fährt sie immer wieder für ein paar Wochen in die Schweiz, um ihre Kenntnisse zu vertiefen.
"Ich sehe einfach, wenn in einem Körper, in der Seele etwas nicht in Ordnung ist," bringt Dagmar Hiller ihre Fähigkeiten auf den Punkt. Allerdings erst, wenn der Betroffenen auf sie zukommt und nachfragt. "Ich sage dann zum Beispiel nicht, 'du hast Darmkrebs'. Aber ich gebe den Tipp sich doch mal entsprechend untersuchen zu lassen. Und meistens wurde ich durch den behandelnden Arzt bestätigt".

Überhaupt ist es Dagmar Hiller wichtig, dass Heiler und Ärzte zusammen arbeiten. "Im Idealfall ergänzen sich beide mit ihrer Arbeit zum Wohle des Menschen".
Als sich Dagmar Hiller auf den Heiler-Weg macht, war Geist-Heilen noch fast ein Tabuthema: "Im Gegensatz zu heute war geistiges Heilen unbekannt und wer es kannte, hat nicht öffentlich darüber gesprochen.
Wenn ich doch erzählte, dass ich kraftvolle Hände habe, wurde ich misstrauisch betrachtet und oft auch abgelehnt" erinnert sie sich".

Zwar hatte Dagmar Hiller selbst mit Religion und Spiritualität nie etwas am Hut und auch während der ersten Heilerausbildung wusste sie noch nicht so recht, 'was sie da eigentlich macht', aber 'das Wissen wächst mit der Arbeit' und bald wird ihr der Umgang mit dem heilenden Geist so selbstverständlich wie die Tätigkeit als Stylistin.
"Ich sah einfach wo ich hinfassen musste, es war, als ob ich das Licht anknipse," sagt Dagmar Hiller und auch ihre damaligen Kunden profitierten von ihren neuen Kenntnissen. Bewussten Kontakt mit der Geistigen Welt hat sie noch nicht - sie berührt einfach gern, ohne zu denken.

"Der Kontakt kam erst, als ich anfing zu meditieren und es war der Beginn vom 'Nichts - der Unendlichkeit der inneren Weite, dem Strahlen des inneren Lichts'. Viele Menschen die meditieren erwarten ja etwas, zum Bespiel, dass sie Stimmen hören oder Bilder sehen, diese Erwartung muss ein Heiler 'wegtrainieren'. Denn das eigentliche Ziel beim Heilen ist eine 'innere Leere', nur dann kann die göttliche Energie ungehindert fließen."

Dagmar Hiller hatte das Wesentliche begriffen: man muss sich 'leer' machen können, sein Ego hinten anstellen, um mit der geistigen Energie zu arbeiten. "Es ist wie mit Strom oder Wasser: Beide brauchen eine Leitung, aber ein Wasserrohr oder ein Kabel nehmen sich nicht wichtig. Auch ich bin als Heiler nur Medium für die Energie".

Diese wichtigste Grundlage geistigen Heilens vermittelt Dagmar Hiller heute Ihren eigenen Schülern.

Die Auftragslage der gut gebuchten Stylistin wurde im Laufe ihrer Heiler-Ausbildung immer dünner, dafür empfängt Dagmar Hiller immer häufiger Klienten, die sich bei ihr Linderung und Entspannung erhoffen.
Schließlich gibt sie ihre Tätigkeit als Stylistin auf, um sich ihrer neuen Berufung zu widmen.

"Ich freue mich, wenn ich jemand bei seiner Heilung unterstützen kann und es ist für mich wirklich faszinierend, was dabei alles möglich ist" sagt sie und hilft bei körperlichen und seelischen Beschwerden aller Art.
An einem merkwürdigen Taubheitsgefühl in den Händen merkt Dagmar Hiller, dass die Energie fließt.

Dagmar Hiller, die manchmal auch von Kliniken zur Unterstützung geholt wird, zieht aber auch Grenzen:
"Ich behandle zum Beispiel keine herzkranken Menschen, Epileptiker oder Personen, die wegen schwerer Depressionen schon über einen langen Zeitraum Medikamente einnehmen. Sie sind meiner Meinung nach bei medizinischen Spezialisten einfach besser aufgehoben".