Der Beginn war: die Ausübung meiner Heilarbeit

Wie wenig Gefühl und Verständnis der Mensch oft für sich selbst hat... das hat mich wirklich erschreckt. Auch, weil es mich an mich selbst erinnerte. So, wie ich früher mit mir umgegangen bin.
Lieblos, möchte ich heute mal sagen. Ich hatte zu funktionieren, egal wie. Sich selbst wichtig nehmen, das ist doch das zentrale Thema für jeden Menschen.
Aber das gab es bei mir nicht, alles andere war wichtiger. Arbeit, Freunde, Kollegen... alles mögliche, nur ich selbst - NICHT!

Der 'Sonnentag für die Seele'
entwickelte sich aus meinen Meditationsabenden.

So ein Abend war für uns alle immer zu kurz. Ein Tag zum wohlfühlen, aufatmen und geschehen lassen, so stellte ich mir das vor. Und schnell waren meine Teilnehmer/ innen begeistert mit dabei.
Man dümpelte an so einem Sonnentag gemütlich vor sich hin, so wie ein Korken auf dem Wasser. Ein bisschen Meditation, ein bisschen Lachen zusammen, ein bisschen innerliche Freiheit schnuppern. So fing es an.

Ich begann diesen Tag zu verändern. Wirkliches Programm zu entwickeln, gechannelte Botschaften mit zu verwenden. Gezielte Körperübungen zum Energieausgleich, längere Meditationen intuitiv gesprochen. Die eine enorme Heilwirkung auslösten.
Das hatte Erfolg und vor allem die Frauen sprach das an.
Und immer am Abend die schönen Sätze:"wie, schon zu Ende? Hat der Tag mir gut getan! Wann ist das nächste Mal?"

Dann kam natürlich auch die Frage: wie wird man zum Heiler, wie zum Medium.
Geht das auch bei mir, was muss ich machen?


Gute Frage und eine Antwort? Die hatte ich recht schnell...
zu Beginn meiner Sonnentage waren es ja meist die gleichen Teilnehmer/ innen. Und sie wollten weitermachen, das wusste ich.
So konnte ich weitere Übungen entwickeln, welche stark die Intuition förderten. Es war ja wie eine Fortsetzung, mit jedem mal fingen wir mit dem Ende des vorausgegangenen Sonnentags an.

Es war sehr, sehr spannend, was im Laufe dieser Seminare geschah. Die eine Teilnehmerin fühlte immer intensiver die Hände einer anderen Frau auf ihren Schultern, spürte richtige Energiewellen durch ihren ganzen Körper wandern. Ausgelöst nur von den Händen, die sie berührten.

Eine Andere machte sich selbst zur Aufgabe, zuhause vor dem Spiegel ihre eigenen Aurafarben zu betrachten. Als sie das erste Mal in die Gruppe kam, sah sie noch nichts.
Ich hatte eine spezielle Übung entwickelt, auch mit dieser sah sie nichts. Und irgendwann waren plötzlich die bunten Farben da. Ihr liefen wirklich die Tränen über das Gesicht, so sehr hat das ergriffen.

Die Idee zur einer richtigen Ausbildung kam dann so einfach ...

ich dachte, wenn immer die gleichen Teilnehmer bei mir sind, kann ich die Energie stärker erhöhen und sie auch viel besser halten. Das heißt, dann ist für alle die Möglichkeit gegeben, sich schneller zu entwickeln. Für alle. Nur sollte ich die Menschen vorher mindestens einen Tag um mich haben, um sie klarer zu erspüren. Ob das, was sie machen möchten, nur aus ihrem Geltungsstreben kommt.
Oder ob es das wirkliche innere Bedürfnis ist, in ihrer Einstellung zu sich etwas zu verändern um so im Aussen als Geist-Heiler wirken zu können.

So entstand dann aus dem Sonnentag für die Seele -
der Einführungstag für Interessierte am Geistigen Heilen.


Zu diesem Tag kamen Menschen die das drängende
'Wollen' hatten, einen anderen Weg einzuschlagen.
Der Weg des Heilens. Lernen, seiner Intuition vertrauen und danach handeln.
Zu Beginn ist das nicht leicht, aber wer es nicht versucht...
Auch mit einer der Erfolge meiner Arbeit. Die Vermittlung - wenn der Mensch sich selbst erkennt und annehmen kann so wie er ist, ist der Weg zur Selbst-Heilung schon beschritten.
Und das ist immens wichtig für einen Heiler - die Selbst-Heilung.

Wer einem anderen Wesen zur Heilung verhelfen will, muss zuerst in sich selbst heil werden und sein.

Der Sonnentag blieb erhalten als Entspannungstag für müde, ausgepowerte Menschen die lernen wollten, wieder innerlich zur Ruhe zu kommen.

Grundstufe 1
Der Weg zum 'Ich Bin', zum inneren Heiler

geplant hatte ich, damals nach dem Sonnentag, direkt mit zwei Ausbildungsrichtungen zu beginnen - Geistheiler oder Medium.
Es kam an den Einführungstagen immer wieder die Frage auf mich zu: was bin ich denn, Heiler oder Medium? Das konnte ich nicht beantworten, die Richtung entwickelt sich im Laufe der Zeit.

Aus meiner persönliche Erfahrung weiß ich wie schwierig es ist, sich für die eine oder andere Ausbildung festzulegen.
Ich konnte mich damals, als ich vor vielen Jahren meinen heutigen Weg ganz bewusst mit allen Konsequenzen eingeschlagen hatte, einfach nicht entscheiden was ich wollte.
Das eine Mal war mir die Medialität näher, das andere Mal wollte ich mich zur Heilerin entscheiden.

Heute weiß ich, es liegt beides sehr nahe beieinander. Irgendwann in diesem ersten Jahr bekommt man einen Impuls und weiß dann die für sich die genaue Richtung.
Deshalb beginne ich mit einer Grundstufe, um die Möglichkeit der Entscheidung zu erleichtern.
Alles baut auf der eigenen Intuition auf und setzt tiefes Vertrauen voraus, das zuerst in sich selbst beginnt.
Das gilt es zu verstehen und ständig zu üben.

Ablauf der Ausbildung Grundstufe 1

Am Vormittag wird mehr in die mediale Richtung geübt und nachmittags mit der Heil-Energie gearbeitet. Eins baut auf dem anderen auf.
Wichtig ist:
wir sind offen und frei und lassen ohne 'ich muss' geschehen. Es geht eben nur, was gehen soll!
Und wenn sich einmal anscheinend - weil die persönliche Erwartungshaltung an sich selbst zu groß ist - so gar nichts bewegt, dann ist das halt so. Es kommt wieder ein anderer Tag.

Lerne loszulassen und nichts festzuhalten, ist auch einer der Leitsätze meiner Ausbildung.
Ein Tag für das 'Ich Bin', so wie es eben auch mal sein darf.
Auch wenn man für sich das Gefühl hat, es passiert überhaupt nichts! Im nachhinein bemerkt man es. Viel, ganz viel ist geschehen, nur sehr, sehr leise.
Das ist die Göttliche Energie. So arbeitet sie. Ganz still.

Fortbildung Stufe 2
Geist-Heilen - Ausbildung intensiv

Nach der Ausbildung der Grundstufe 1 ist der Weg zum 'Ich Bin' abgeschlossen.
Im Alltag ist das 'Ich Bin' in jeder Situation für jeden anwendbar. Man muss also nicht unbedingt ein 'Geist-Heiler' sein. Mein Ziel ist und war es, verantwortungsbewusste Menschen aus diesem ersten Jahr zu entlassen.

Der Weg zu sich zum 'ICH BIN' 
ist ebenfalls eine Lebens-Schulung.


Über sein intuitives Wissen und Fühlen ist ein Schüler nach der Grundstufe 1 nun in der Lage, seine Mitmenschen anders wahrzunehmen. Mancheiner kann sie fast ohne Worte verstehen, er hat gelernt, sie zu fühlen. Der 'siebte Sinn' ist aktiviert.
Mit der Ausbildung Grundstufe 1 ist es möglich, überall Anschluss an weitere Ausbildungen zu bekommen.
Das heißt, diese solide Grundlage ist das Handwerkszeug für die weitere, persönliche Entwicklung.
Man muss also mit einer Ausbildung nicht an meiner Schule weitermachen.
Auch wenn es mich bestimmt sehr freut, mein Ego lebt schließlich auch noch in mir!

Ein weiterer Schritt zur Geist-Heiler Entwicklung ist das Intensiv-Training, die Stufe 2

An 5 Wochenenden - von Freitag-Abend bis Sonntag-Nachmittag, wird nun gezielt die Richtung Geist-Heilen eingeschlagen. Die Medialität wird ebenfalls, wie bei Grundstufe 1 mit einbezogen. Aber nicht gezielt unterrichtet.
Die mediale Wahrnehmung ist mit ein wichtiges Standbein zur Geist-Heilung.
Die verschiedenen Methoden der Geist-Heilung werden trainiert, die Geistkörper-Aanatomie wird erlernt, das innere Sehen trainiert. Vom üben mit Kollegen bis zum wirklichen arbeiten mit einem unbekannten Körper wird das ganze Spektrum der Geist-Heilung ausgeschöpft.
Auch die Vorbereitung und Einstimmung zu einer Behandlung wird geübt.
Es würde die Seite sprengen, möchte ich alles aufzählen.

Da die Abstände der Ausbildungs-Wochenenden auch ca. vier Wochen auseinander liegen, ist - wie bei Grundstufe 1 - wieder genügend Zeit dazwischen, sich zu entwickeln und zu üben.

So findet immer zu Beginn der ersten Stunde am Freitag ein Austausch über die Erfahrungen und Erlebnisse, die gemacht wurden, statt. Unter anderem deshalb, um von den anderen Teilnehmern, von deren Erfahrungen zu lernen. Dabei geht es nicht darum, sich hervorzutun mit besonderen Leistungen, sondern wirkliche Erfahrungen welcher Art auch immer.
Völlig wertfrei, positiv wie negativ.

Noch eine kleine Besonderheit meines Unterrichts:

Es gibt keine schriftlichen Unterlagen.
Und das hat einen Grund, der auch mit auf meinen eigenen Erfahrungen basiert.
Man bekommt in fast jedem Seminar, jeder Asubildung, Unmengen von Papier. Das wird in den seltensten Fällen noch einmal durchgearbeitet. Nur dann, wenn man etwas nachlesen möchte, wird darin geblättert.

Da der Ablauf des Unterrichts gechannelt wird und sehr spontan ist, muss sich jeder selbst aufschreiben, was er für wichtig und notierenswert hält.
Jeder, wirklich jeder hört einen gesprochenen Satz anders. Und wird sich nur das merken und aufschreiben, was er für sich persönlich als bedeutend empfindet.
Und das ist nicht immer alles, was gesprochen wurde.

Das, was man sich notiert hat, das behält seine Wichtigkeit und wird immer wieder nachgeschlagen und sicher sogar mit den eigenen Erfahrungen weiter ergänzt.
Also hat nun jeder sein ganz persönliches Nachschlagewerk.

Und das ist einmalig. Ein Unikat.
Wie die Persönlichkeit, die es aufgeschrieben hat.